Sehenswürdig in Berlin
Die Fischerinsel – und damit das DASEYN – liegt so mittig, dass die halbe Stadtgeschichte fußläufig erreichbar ist und die andere Hälfte nur wenige U-Bahn-Stationen entfernt liegt. Hier eine kleine Auswahl an Sehenswürdigkeiten für Ihre Tage in Berlin.

Anleger Fischerinsel
Entfernung: 0 Kilometer
Näher geht es nicht. Der Anleger liegt buchstäblich vor dem DASEYN, und von hier legen die Spreeschiffe zur großen Berlin-Rundfahrt ab. Wer einmal vom Wasser aus auf den Berliner Dom, das Bode-Museum und das Regierungsviertel geblickt hat, versteht die Stadt anders. Berlin von unten sozusagen, mit Möwen als Begleitung.

Museumsinsel – Berliner Dom und Lustgarten
Entfernung: 0,6 Kilometer
Ein kurzer Spaziergang am Spreeufer entlang, und Sie stehen vor der monumentalsten Kuppel der Stadt. Der Berliner Dom wirkt von außen wie eine barocke Manifestation und von innen wie ein Konzertsaal. Der Lustgarten davor ist im Sommer einer der lässigsten Orte Berlins. Hier liegen Studenten neben Touristen neben Büroangestellten im Gras, alle gleichermaßen von der Sonne hingerissen.

Brandenburger Tor – Berlins bekannteste Silhouette
Entfernung: 2,2 Kilometer
Sie können zu Fuß gehen, Sie sollten zu Fuß gehen. Der Weg führt am Kupfergraben entlang, vorbei am Humboldt Forum und über Unter den Linden. Die Straße endet genau dort, wo alle mal hinmüssen. Das Brandenburger Tor ist Postkartenmotiv und Symbol und Treffpunkt in einer einzigen Location. Kommen Sie früh, dann gehört es fast Ihnen.

Reichstagsgebäude – Politik mit Glasdach
Entfernung: 2,5 Kilometer
Die Glaskuppel von Norman Foster ist eines der wenigen Gebäude Berlins, in die man hineingehen kann, um besser nach draußen zu sehen. Von oben blickt man auf den Tiergarten, die Spree und einen Plenarsaal, in dem seit 1999 wieder Gesetze gemacht werden. Anmeldung ist kostenlos, aber notwendig.

Berliner Fernsehturm – das Wahrzeichen zum Hochschauen
Entfernung: 1,8 Kilometer
368 Meter hoch, mit einer Aussichtsetage in 203 Metern und einer drehbaren Kaffeetafel darüber. Der Fernsehturm am Alexanderplatz ist der höchste Punkt Berlins, den Sie ohne Bergschuhe erreichen. Bei klarer Sicht sehen Sie bis nach Potsdam, bei Sonnenuntergang sehen Sie das rosa schimmernde Berlin. Beides lohnt sich.

Holocaust-Mahnmal – ein Feld aus Stille
Entfernung: 2,5 Kilometer
2 711 graue Betonstelen, unterschiedlich hoch, auf leicht welligem Boden. Peter Eisenmans Denkmal für die ermordeten Juden Europas liegt südlich des Brandenburger Tors und lässt sich nicht erklären, sondern nur erleben. Wer zwischen den Stelen verschwindet, merkt sehr schnell, warum es keine Inschriften gibt. Manche Orte brauchen keine Worte.

Checkpoint Charlie – der berühmteste Grenzübergang der Welt
Entfernung: 1,4 Kilometer.
An der Friedrichstraße stand von 1961 bis 1990 ein einfaches Wachhäuschen, das für ein halbes Jahrhundert Weltgeschichte zum Symbol wurde. Heute ist es rekonstruiert, touristisch, fotogen. Wer einen Moment lang die Verkleidung übersieht, spürt, was hier einmal auf dem Spiel stand. Das Mauermuseum gleich daneben liefert den Kontext.











